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Eine deutsche Oper in 2 Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
" Ein außergewöhnliches Regiekonzept, eine kongeniale musikalische Bearbeitung, ein herausragendes Ensemble und großartige Solisten - das Premierenpublikum erlebte mit der Produktion von Wolfgang Amadeus Mozarts "Die Zauberflöte" einen grandiosen Opernabend. Hohe künstlerische Qualität gepaart mit Ideenreichtum und frisch-frecher Spielfreude machten den Abend zum Hochgenuss. Dabei ließ die Regie Raum für unterschiedliche Lesarten der "Zauberflöte" und entlarvte die trügerische Trennung in Gut und Böse, derer sich die Inszenierung mit den überwiegend in Schwarz und Weiß gehaltenen Kostümen in dramatischer Ironie selbst bediente. Fulminant gelang schon gleich die Ouvertüre, hinreißend arrangiert von Vincent Andreas [...]. Seine beeindruckende Leistung, Mozarts Partitur für ein kleines und sehr feines Bläserensemble mit Klavier und Pauke stimmig umzuarbeiten, krönte er mit der Idee, die hervorragenden Stimmen des Chors der Oper am See [...] in die Orchestrierung der Ouvertüre einzuflechten. Ein Soundeffekt, der dadurch gesteigert wurde, dass die akustisch und gestisch agierenden Chormitglieder in den Reihen des Publikums platziert waren und so die Operngäste ins Geschehen zogen. " Antonia Kitt, Südkurier, 27.08.2025 |